Christin Gerstorfer

Shownotes

Im Interview Christin Gerstorfer, BA, Österreichs Rekord-Freitaucherin, Apnoe-Instruktorin Coach und Unterwassermodel – mit Peter Skala, Plattform, Plattform MeineRaumluft.

„Ein Atemzug. Maximale Tiefe. Mentale Stärke.“ – ein außergewöhnliches Interview über Freitauchen, Resilienz und die Kraft bewusster Atmung.

Kompetenzen Christin Gerstorfer zählt zu den erfolgreichsten Freitaucherinnen Österreichs. Sie hält 14 österreichische Nationalrekorde und ist aktuell die Nummer 1 der Frauen im Tieftauchen in Österreich. Mit nur einem Atemzug taucht sie bis zu 75 Meter tief und hält ihren Atem bis zu 5 Minuten und 30 Sekunden an. Als zertifizierte AIDA und Molchanovs Master Instruktorin, auch für Kinder, vermittelt sie ihr Wissen in Kursen, Workshops, Retreats und Coachings – von Mentaltechniken über Monofin- bis hin zu Tief- und Kaltwassertraining.

Insights Schon als Kind faszinierte sie die Unterwasserwelt. Heute verbindet sie Spitzensport mit mentaler Stärke, Körperbewusstsein und professioneller Ausbildung. Internationale Erfolge – darunter Platz 2 beim CMAS World Cup Depth, Teilnahmen an den Weltmeisterschaften und dabei mehrere österreichische Rekorde – machten sie zu einer der prägenden Persönlichkeiten des Freitauchsports in Österreich. Neben ihrer Tätigkeit als Athletin arbeitet sie auch als Unterwassermodel und setzt sich dafür ein, den Apnoesport einer breiteren Öffentlichkeit näherzubringen.

Engagement Christin engagiert sich weit über den Leistungssport hinaus als Coach, Speakerin und Instruktorin. Sie begleitet Einsteiger:innen und ambitionierte Sportler:innen auf ihrem Weg, bildet neue Freitaucher:innen aus und unterstützt den Aufbau der österreichischen Freediving-Community. Ihr Ziel ist es, Menschen für einen bewussteren Umgang mit Atmung, Fokus und mentaler Stärke zu begeistern und den Freitauchsport nachhaltig weiterzuentwickeln.

Auszeichnungen und Deepdives Wenn Sie mehr über Christins beeindruckende Karriere erfahren möchten, besuchen Sie ihre Website oder ihr Instagram-Profil, werfen Sie einen Blick in die internationalen Freediving-Rankings oder lesen Sie das Porträt im Red Bull Magazin Kürzlich war sie außerdem zu Gast bei Barbara Stöckl im ORF-Talk „Stöckl“. Aktuell sind ihre faszinierenden Unterwasserfotografien beim Festival La Gacilly–Baden Photo in Baden bei Wien zu sehen.

on15air :: 15 Minuten Impulse und Anregungen – als Podcast auf Apple, Google und Spotify oder als Videocast auf YouTube und MeineRaumluft: einmalig im deutschsprachigen Innenraum.

Transkript anzeigen

00:00:08: Herzlich willkommen bei OnFiftenAir, dem Videobodcast der Plattform Meine Raumluft mit Themen rund um das Raumklima in Zusammenhang mit Gesundheit und Wohlbefinden.

00:00:22: Atmen!

00:00:24: Atmen begleitet uns schon jeden Moment unseres Lebens und doch schenken wir ihm oft erst auchmerksamkeit wenn die Luft knapp wird oder die Luftqualität nicht mehr stimmt.

00:00:35: Unser heutiger Gast kennt den Wert und die Qualität eines einzigen Atemzugs besser als kaum jemand.

00:00:42: Christin Gerstorfer hält vierzehn österreichische Nationalrekorde in Freidauchen und ist aktuell Österreichs Nummer eins, der Frauen im Tiefdauchen!

00:00:53: Christin mit nur einem Atemzug taucht sie bis in den Tiefen von rund seventy-fünf Metern.

00:00:59: Wie lange schätzen Sie?

00:01:00: können Sie die Luft anhalten?

00:01:03: Ich verrate Ihnen wie das bei Christin ist.

00:01:06: Bis zur fünf Minuten dreißig habe ich gelesen.

00:01:10: Gleichzeitig beschäftigt sie sich intensiv mit Artentechnik, Mentaltraining und der Frage wie bewusste Atmung unsere Gesundheit, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden beeinflusst.

00:01:23: So jetzt halte ich langsam die Redeluft an!

00:01:27: Liebe Christin herzlich willkommen bei ONFIFTEN-R.

00:01:30: schön dass du heute bei uns bist.

00:01:33: Hallo Peter ich freue mich auch dazu sein heute.

00:01:37: Dann möchte ich gleich starten.

00:01:39: Ich habe mir eine Anekdote aus deiner Jugend herausgesucht oder eigentlich aus der Kindheit.

00:01:44: Du hast ja mal erzählt, dass du schon als Kind davon geträumt hast, eine Mehrjungfrau, eine Ariel, keine Ahnung, mehr Jungfrau zu werden.

00:01:54: und die Frage ist wie wurde aus diesem Traum Wirklichkeit also die Leidenschaft für das Freitauchen?

00:02:02: Also... Arielle war natürlich immer so mal auf meinen Kindheitsfilm, aber grundsätzlich war es gar nicht wegen Arielle.

00:02:09: Es war damals eine australische Fernsehserie um die... also, neun-neinzig, zweitausend Jahre rum.

00:02:15: H.Z.O plötzlich merkte ich mich als kleines Kind vorgepackt hat und ich denke, ich schaue immer noch an im Sommer.

00:02:24: Ich wollte einfach, wie diese drei Mädels abends euer Leben ein Mähmelfast sein und hab's mir dann als kleines Kind jetzt sechs, sieben, acht, neun, zehn Jahre selber beigebracht.

00:02:34: Wie eine Mähemfort zu tauchen.

00:02:36: Aber ich hatte nie wirklich diesen Anspruch, wie es heute gibt mit dem Möhermähling in tollen Fischwänds oder so.

00:02:42: Bei mir war immer der Sport-Tierspekt.

00:02:44: Wie lange kann ich die Luft enthalten?

00:02:45: Wie tief kann ich tauchen?

00:02:46: Was kann mein Kopf ... Und das habe ich mir selbst beigebracht!

00:02:50: Ich habe einen Monofilmen bekommen auch mit so.

00:02:52: zwölf, vierzehn Jahren und bin dann selber im See auf fünfzehn, achtzehn Meter getaucht als Kind ohne zu wissen wie das funktioniert.

00:03:00: Und natürlich keine Angst und keine Gefahren und keine Sicherheiten.

00:03:04: also da noch so keiner was da sein kann und habe es mir selber beigebracht bis ich dann draufkomme bin okay mit so vierzehnt, sechzehn ist ein richtiger Sport.

00:03:13: und dann wirklich zu schauen wo kann ich den Kurs machen oder wie kannst du jetzt weitergehen?

00:03:19: Oder sind wir in der Karibik zufällig auf Freitagsschule gestoßen und da habe ich dann mein erstes Training, meinen ersten Kurs gemacht.

00:03:25: Ich bin gleich bei dem ersten Tag, ging auf dreißig Meter runterdacht mit sechzehn, siebzehn ohne... also der Instructor auch so.

00:03:33: okay was machen wir jetzt?

00:03:36: Und so hat es dann angefangen und da war immer mein Hintergrund dahinter gar nicht im Sinne von einer Mehrung vor zu sein sondern eigentlich meine Liebe für diesen Sport Und für die Wichtigkeit der Atmen, und für die wichtigkeit der Luft.

00:03:52: Für das mentale, für den Körper einfach um das Wasser weiterzugeben, an mehr Menschen Instruktoren zu werden.

00:03:58: Wettkämpfe war eigentlich gar nicht das Ziel.

00:04:00: Das ist dann später entstanden... ...und dann eben ja bin ich auch eine Mehrheit vorgeworden weil die Monofin immer meine Leidenschaft war.

00:04:10: Genau!

00:04:13: Das Freitauchen oder auch Abnoe tauchen, oder Frühe daiben.

00:04:20: Also für mich ist das das gleiche.

00:04:24: und dann hast du noch den Fachausdruck Monofin erwähnt.

00:04:26: Das heißt es gibt ein gewisses Zubehör oder Hilfsmittel, vielleicht könntest du uns da kurz was dazu sagen.

00:04:33: Ich glaube nicht jeder ist dem Ganzen ein Begriff.

00:04:36: es gibt ja man sieht auch aus den Fernsehens und Freitauchen ohne Flossen mitflossen.

00:04:41: jetzt hast du Monofin erwähnt, vielleicht kannst du uns dazu noch ein bisschen vertiefen sozusagen das Zubehöre und die Fachexpertise

00:04:51: Genau also ab.

00:04:52: Notauchen, Freitauch und Freediving Das ist ein und derselbe.

00:04:55: Also das sind alles drei verschiedene Wörter für einen und denselben Sport, es ist grundsätzlich mit einem Atemzug ohne die Hilfe von Sauerstoffpressluftflaschen oder Atemzubehör tief in die Tiefe oder in die Strecke so weit wie möglich zu tauchen oder so lange mögliche Luft anzuhalten.

00:05:16: Also es gibt diese drei Teilbereiche, ich bin eher einer Spezialistin fürs Tieftauchen da halte ich auch meine Rekorde und jeder Spezialbereich benötigt unterschiedliches Training, unterschiedliche Expertise.

00:05:30: also es gibt schon einige Rounder aber die werden zum Beispiel nie Weltrekorde jetzt in allen Disziplinen halten können muss sich dann schon spezialisieren Im Pool Zum Beispiel.

00:05:40: das Luftanhalten findet wirklich an der Wasseroberfläche statt.

00:05:43: Da liegt man, kann man sich so vorstellen wie eine Wasserleiche, wie ein tote Körper im Wasser und hält zu lange die Lüftung, wie es geht.

00:05:50: Man ist natürlich immer beobachtet von dem Buddy, der auch immer auf einer Diets mit einem Rede bzw.

00:05:55: dass er eben Sicherheitsabfragen macht.

00:05:58: Dann Strecken tauchen ist wirklich vom Impul, wie viele Längen kann ich strecken tauchten?

00:06:04: Entweder mit zwei Flossen, zwei langen Flossen sind die Bifins.

00:06:07: Mit der Monofin ist diese große Wettkampflosse oder eben ohne Flossen also wirklich Richtung... Also wie Brust schwimmen eigentlich?

00:06:15: Wie weit man da dochchen kann.

00:06:17: und dasselbe gibt es beim Tieftauchen.

00:06:19: Am Tiefdauchen gibt's eben mit den Zwei-Langen-Flossen bei Fenster mit dem Monofinn dann gibt's am Seil nach unten ziehen mit den Armen und wieder nach oben ziehen das nennt sich Free Immersion oder eben runter schwimmen das nennte sich No-Fins Und das ist eben die Königsdisziplin, weil man da wirklich nur seinen eigenen Körper Kraft hat verwenden kann.

00:06:40: Das sind so diese Disziplinen, die es von Freitauchen gibt.

00:06:45: Ich habe eine fortgeschriebene Ahnung als Anfänger zum klassischen Tauchen.

00:06:51: Es gibt beim Auftauchen immer einen Zwischenstopp bevor man ganz an die Oberfläche geht.

00:07:00: in deiner Disziplin oder generell auch berücksichtigen?

00:07:03: Oder funktioniert das anders?

00:07:06: Nein, also beim Freitagen.

00:07:09: Was eigentlich weitaus sicherer ist als Gerätetauchen und Flaschentauchen werden viele Flaschentaucher als auch Freitaucher unterschreiben.

00:07:18: haben wir nicht so viel diese Probleme mit dem Stickstoff für die Flaschnentaucher.

00:07:23: Dementsprechend brauchen wir diese Dekostops nicht beim normalen Freitauchen früher, wo man mit dem Schlitten gefahren ist.

00:07:29: Das ist mit seinem Aufzug in den Tiefen wieder hinaufgezogen wurde, wo es sehr schnell geht.

00:07:35: Das gibt's auch gar nicht mehr.

00:07:37: Es gibt keine Wettbewerbe mehr darin weil das eben doch in die Richtung Extremspolinte-Gefährlichkeit geht.

00:07:44: Wie ist bei uns passiert?

00:07:45: Wir haben einen einzigen Atemzug also ich fülle jetzt die Lunge an meiner Oberfläche voll mit Luft.

00:07:52: Ich habe hier eben die neunzebzig Prozent Stickstoff und Einmal so ein bisschen Sauerstoff und halt ein bissel was in der Edelgasse.

00:08:00: Und dieser eine Art Zug, den nehme ich mit in die Tiefe und durch den Druck wird der wie es eigentlich sein soll normal komprimiert.

00:08:07: also mein Lunge geht zusammen durch den Druck.

00:08:09: zum Beispiel auf zehn Meter haben wir zwei Bar druck oft an der Oberfläche haben wir einen Bau umgebungsdruck und alle zehn Meter kommt ein paar Wasserdruck dazu.

00:08:19: das heißt auf zehn meter habe ich Oberflächen plus zehn Meter zwei bar.

00:08:22: das heißt meine Lunge ist die Hälfte groß Auf zwanzig Meter Treiber, ein Drittel ist meine Lunge groß.

00:08:28: Das heißt mein Brustkopf wird so komprimiert und die Gase gehen normal ins Blut.

00:08:33: aber so einen Freidauchgang dauert ja nicht bei Bewährungsgubberdorchen eine Stunde sondern der dauert dreißig Sekunden, eine Minute, dreizehnt, zwei Minuten und in einer ganz tiefen Tiefe bleibe ich vielleicht nur fünf Sekunden oder zehn Sekunden und dementsprechend meine Lungekompromiert um beim Auftauchen Dekompromitzen wieder, so geht sie wieder auseinander.

00:08:51: Und die Gase ziehen sich wieder aus dem Blut, aus dem Gewebe in die Lunge zurück und deswegen kann ich eigentlich so schnell wie ich möchte wieder auftauchen weil die Gases nicht so stark wie beim Skubrtauchen im Geweb bleiben.

00:09:04: Beim Skubrtrauchen haben wir immer das konstante Lungenvolumen und auch bei Atmen zum Beispiel auf der Tiefe neunundsiebzig Prozent Stickstoffe nach wie vor zu auf zum Beispiel dreißig Meter Vierbar Das heißt, die vierfache Menge an Stickstoff geht ins Blut und das haben wir halt eben nicht.

00:09:19: Deswegen haben wir diese Sicherheit stoppen.

00:09:21: nichts.

00:09:22: was wir aber machen müssen ist Oberflächen pausen weil natürlich ist ein Tauchgang anstrengend und wir wollen uns natürlich erholen vom nächsten Taggang Und etwaigen Stickstoff der im Körper ist abatmen wieder.

00:09:34: und das passiert meistens, wir rechnen es meistens so aus wie tief bin ich jetzt getaucht?

00:09:39: sagen wir dreißig Meter sind dann viel bei Druck.

00:09:41: mal der Tauchzeit sagen wir zwei Minuten zweimal vier sind acht Minuten, acht Minuten Pause bevor ich wieder tauche.

00:09:47: Das ist sehr konservativ und da passiert meistens nichts.

00:09:50: Wenn ich den wirklich tiefen ab sechzig Meter hab, sollte ich nur einen tiefen Tag pro vierundzwanzig Stunden machen.

00:09:56: Genau also wir sind ja doch sehr konservertiv aber wir haben diese Pausen unter Wasser brauchen wir nicht.

00:10:03: Ja genau du bist ja nur ein paar Sekunden auf seventy-fünf Meter.

00:10:07: das klingt ja eh nicht so unentspannt.

00:10:11: wie ist das bei dir?

00:10:14: Wie ist das bei dir mit, ich würde sagen... Die Bezeichnung Extrem Sport.

00:10:23: Ist es für dich ein Extrem-Sport oder wird es ein Extremsport bezeichnet?

00:10:28: Wie ist deine persönliche Einschätzung dazu?

00:10:33: Meine persönlichen Einschätzung dazu ist, ich komme viel aus dem Sport also auch als ein Tennis aus den Schiffern, aus dem Reiten, aus Fümmen, aus unterschiedlichem Sportarten.

00:10:43: Für mich kann jeder Sport ein Extremspot sein je nachdem wie man ihn betreibt.

00:10:48: Das hängt dann immer wirklich mit der Person zusammen, aber leider hat Abnur- und Freitauchen in Österreich, Deutschland, Schweiz, in Binnenländern – also Deutschland hat er mehr, aber trotzdem – eher den Ruf eines gefährlichen Extremsports.

00:11:07: Ich vergleiche das immer mit den Hein.

00:11:09: Hein haben leider auch ein schlechtes Image und dazu sind zum Beispiel Menschen wie ich da oder wollen eben was aufklären?

00:11:16: Natürlich, dass das eben nicht so ist.

00:11:18: Heil greifen jetzt nicht unbedingt an oder sie sich tauchen mich sehr gerne auch mit ein Verwechseln dann wieder beutet hier zum Beispiel einen Oder Wie sie fressen und sind nicht, wie verboten oder gebissen worden sind.

00:11:35: Und beschmecken die nicht einmal.

00:11:37: Also das sind leider auch missverstandene Tiere.

00:11:40: Und Freidauchern ist genauso auch ein missverstandener Extremsport weil die Menschen was kommt in den Medien?

00:11:46: In die Medien kommen die Todesfälle, in die Medien kommt diese die Berufslossigkeiten... Was wir da auffüllen auf welche Tiefen wieder runtergehen.

00:11:55: nur leider fehlt dazu einfach die Bildung über weltweit was eigentlich passiert und warum eigentlich zum Beispiel Gerettetauchen viel schädlicher und gefährlicher ist als Freitauchen.

00:12:07: Also das sind so viele Missverständnisse da, für mich ist es nur ein Extremsport wenn man ihn auch extrem betreibt in Österreich Deutschland weltweit gesehen von der Freitagpopulation um eben aus der Arbeit rauszukommen, diese mentalen Gesundheitsbenefits mit der Atmung, mit dem Mentaltraining und mit der mentalen Stärke abzustalten.

00:12:30: Das Nervensystem zu regulieren durch die Atmungen einfach unter Wasser mal abschalten zu können

00:12:34: usw.,

00:12:35: diese Benefits zu spüren sich mit der Community auszutauschen viel zu fotografieren.

00:12:39: Einfach mal abzutauchen ja?

00:12:41: Und das machen ninety-fünf Prozent oder sogar neunneinzig Prozent aller Freitag auch weltweit!

00:12:47: nur ein bis fünf Prozent machen Wettkämpfe.

00:12:50: Und natürlich, wenn man Wettkämpfe macht, geht man, möchte man tiefer tauchen als andere, möchte mal Rekorde brechen.

00:12:57: und dann natürlich gibt es gewisse Risiken die man da wissentlich eingeht wobei die Wett Kämpfe so sicher sind mit so vielen Sicherheitssystemen ausgestattet dass da eigentlich kaum was passiert.

00:13:09: und wenn Unfälle passieren sind das einfach Menschen die zu viel pushen aber der tut mir leid Auch ein bisschen selbst schuld.

00:13:15: Oder wirklich, die eine Prädisportion haben sozusagen Herzfehler oder halt unterschiedliche Geschichten.

00:13:21: Oder die Tollesfälle, die in den Medien kommen, Menschen, die alleine tauchen.

00:13:25: Schlimmer jede Woche haben wir jetzt etwas im Nachrichten.

00:13:29: Oder eben in Sperrfeste und Strömungen sich verausgaben und dann verschwinden gehen.

00:13:35: Also solche Unfälle gar nicht durch das Freitauchen!

00:13:39: durch den Sport des Freitauchens, sondern das meiste ist dann die unsachgemäße Verwendung der Sports.

00:13:44: Schiefern, Lawinen, same!

00:13:48: Falsch im Springen... Fußball hat wahrscheinlich auch größere Unfälle als Freitauchen.

00:13:55: Das ist immer natürlich wie man es betreibt und so ist für mich da die Bezeichnung Extremsport bei jedem Sport passend.

00:14:04: Warum ich aber Freitag und für Leichtrichtung Extremsport schon definieren würde, ist weil wir an Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit gehen.

00:14:12: Weil wir am Grenzen des körperlichen und des geistigen Potenzials der Menschheit gehen, wo man früher nicht wusste dass es überhaupt möglich ist und wie so viele Sachen möglich gemacht haben oder den Ärzten bezeichnet haben können das.

00:14:27: Und da im Gemüt bewegen uns in einem Grenzbereich Und dahingehend, ja es ist natürlich ein anderer Sport als jetzt meist nicht Handball zum Beispiel.

00:14:38: Du hast das vorher vielleicht auch schon erwähnt Es ist eine langsam aber stetig wachsende Freizeitsportart geworden.

00:14:50: Diese Flucht aus dem Alltag Ist etwas anderes als in den Wald spazieren zu gehen.

00:14:59: die Tageshektik oder die Wochenhektikaus der Arbeit, aus dem Privatleben.

00:15:03: Die Zweifel alles was einen so verklemmt sozusagen da loszulassen ist das sicherlich eine sehr überzeugende Methode weil ohne rohe Vertrauen und Sicherheit geht es wahrscheinlich wieder körperlich noch physisch weil ich glaube jede Verspannung braucht Energie oder Sauerstoff und wahrscheinlich braucht man den Kopf dann so frei Und hat ihn auch nachher so frei, dass das natürlich dann in der heutigen hektischen Zeit an Popularität gewinnt?

00:15:35: Kann ich mir vorstellen.

00:15:37: Genau!

00:15:38: Es ist so, dass dieser Sport – warum er mich zum Beispiel angezogen hat, als ich die Firma war, weil ich kam aus einem sehr reglementierten Umfeld.

00:15:50: performanceorientierte Familie Richtung Sport, Richtung Job, Richtung Leistung in der Schule oder generell überall Perfektion.

00:16:00: Und für mich war das Wasser unter Wasser der einzige Ort wo niemand zu mir hin konnte.

00:16:06: im Sinne von da bin ich mein eigener Chef dort unten, weil da gibt es keine Medien die mich ablenken können.

00:16:13: Es gibt Geräusche aber nicht etwas... Da muss ich mich wirklich auf mich konzentrieren und da kann ich ganz bei mir sein und das ist die größte Stille, die größste Ruhe, die man überhaupt erleben kann.

00:16:23: Und gleichzeitig muss man aber bei sich sein und so aware mit dem Körper, mit dem Umfeld sein, weil natürlich vor allem in der Tiefe Ja, man sollte sich keinen Fehler erlauben oder eben... Man muss sich entspannen.

00:16:37: Weil es braucht uns mehr Sauerstoff und so ein funktionierter Tauchgang nicht!

00:16:41: Und da habe ich mich am meisten frei gefühlt.

00:16:43: Und nach wie vor ist das der Ort wo ich mich den meisten freie fühle und am meisten lebendig und happy fühl.

00:16:49: Ich hab bezeichnet Freidauchen weil viele Menschen fragen mich was ist Freidaucht für mich selber?

00:16:53: Freidaugen ist für mich wie Meditation in Bewegung unter Wasser.

00:16:58: Die meisten Menschen kennen mich, bin nicht so der Meditationsmensch weil ich kann kaum still sitzen.

00:17:03: Aber das ist es am nähesten für mich.

00:17:05: zu dieser Ruhe und diese Stille kommt die ich finden kann im Bewegung in grenzenloser Freiheit unter Wasser Und das ist eines der bewegensten Gefühle.

00:17:14: Ich versuche immer natürlich Menschen auch in den Medien auch jetzt hier zu erklären wie sich das anfühlt habe ich leider jeden dazu ein dass selber mal auch probieren und da ist es egal ob es auf einen Meter tiefer ist oder auf siebzig Meter tiefe.

00:17:25: Das kann man überall spüren Und wenn man keinen Zugang zu Wasser hat oder gibt auch Menschen mit Agrofobie, ich getreue ja auch einige damit.

00:17:35: Wir können uns jederzeit regulieren in diesem einen jeden Moment mit der Atmung und das ist das Näherste was auch zum Freitorchen kommt.

00:17:43: Jetzt fragen Sie wahrscheinlich die Zuhörerinnen und Zuseherinnen?

00:17:47: Was hat das jetzt mit dieser Raumluft zu tun?

00:17:51: Aber im Endeffekt ob ich mich jetzt im Innenraum befinde Gut, da bin ich fast bis zu neunzig Prozent des Tages.

00:17:59: Also zwischen Bett bis wieder Bett oder zwischen Büro dazwischen und so weiter.

00:18:06: Und diese und dafür ein paar Minuten im Wasserraum aber letztendlich der gemeinsame Nenner so habe ich es für mich halt damals charmant versucht die Brücke zu schlagen ist ja eigentlich die Luftqualität.

00:18:21: auch Wenn die Atemqualität schlecht ist, ist das ja stark beeinflusst und auch für deine Leistung oder den Wohlbefinden während des Tauchgangs.

00:18:38: Hat dieses Freitauchen einen Blick auf Luft- und Luftqualität verändert?

00:18:43: Und wie achtest du auf diese Luftqualitet?

00:18:50: Freitauchen hat vor allem das Unterrichten vom Freitauch und das Unterrichten, wie atmet man.

00:18:55: Man hat einen Blick auf Luft, auf Luftqualität.

00:18:59: Auf die gesamte Atmung, auf den ganzen Körper.

00:19:01: Das Nervensystem verändert.

00:19:04: Wir können Wochen ohne Essen auskommen, Tage ohne Wasser aber nur Minuten ohne Atmen.

00:19:14: Und meistens denken wir nicht daran... wie wir atmen.

00:19:21: Oder denkst du jetzt in dem jetzigen Moment daran, wie viel Luft und Erlunge hast wo du einatmest?

00:19:27: Es passiert automatisch aber das ist unser Lebenselex hier.

00:19:32: Das ist was wir von der Geburt.

00:19:34: Wir haben einen ersten Atemzug und einen letzten Atemzug.

00:19:37: Und was wir dazwischen immer brauchen.

00:19:40: und warum lernen wir nicht, wie ich diesen ersten Atenzug und diesen letzten Atelzug nehme und die dazWischen natürlich auch Und das dem Menschen beizubringen eigentlich heutzutage, dass wir es erwachsene durch unsere Office-Haltung vom Form von praktisch nur noch hier ganz, ganz sanft einatmen und gar nicht mehr unser ganze Lungenvolumen verwenden.

00:20:03: Wir verwenden vielleicht zwanzig Prozent.

00:20:06: Es ist schon wild vor allem der, was auch Promo-Logen zu erklären.

00:20:10: Hey!

00:20:10: Das passiert mit einer Atmung.

00:20:12: Da atmest du da und dort und dahin.

00:20:15: Es ist sehr bewegend und das ist auch ganz wichtig heutzutage, deswegen bringe ich es in den Schulen.

00:20:21: Und nicht nur jetzt wie man atmen hat natürlich einen Einfluss, sondern natürlich auch wie du gesagt hast die Luftqualität.

00:20:28: Wenn ich jetzt an einem stickigen Raum bin kann ich noch so gut und so tief einatmen wie ich möchte wird.

00:20:35: wird dann das Sauerstoff oder was ich verwenden kann für den Körper nicht so effizient sein, wie wenn ich in einem Luftkurort oder am Berg oben oder einfach in einer guten Umgebung mit Luft bin.

00:20:45: Oder wo halt die Luft einfach dementsprechend aufbereitet ist.

00:20:50: Mehr ist ja auch sehr super weil es öffnet durch das Saal zu und durch das saal ist die Atemwege.

00:20:54: Dann gibt's aber wieder auch das ganze natürlich Umweltverschmutzungsmorgel und so.

00:20:57: also natürlich schauen wir können uns oft nicht aussuchen ob wir tauchen Aber wir versuchen einen wiederzuschauen, dass wir in guter Luftqualität trainieren.

00:21:07: Und natürlich auch das meiste mit wie atmen wir ein und richtig aus der Qualität noch

00:21:18: rausholen.

00:21:19: Du verbringst wahrscheinlich nicht neunzig Prozent deiner Zeit im Innenraum, sondern...

00:21:23: Nicht mehr!

00:21:24: ...wie

00:21:24: ich das herausgelesen oder rausgehört habe bis zu sehr viel in der Natur.

00:21:29: Also nicht nur unter Wasser, sondern auch über Wasser.

00:21:34: Hast du dir dafür etwas mitgenommen aus diesem äußeren Umfeld, in dein räumliches Umfeld?

00:21:41: Also sprich achtest du in deinem Wohn- oder Arbeitsumfeld mehr auf das wie sich der Innenraumt zusammen setzt.

00:21:53: Oder ist das bei dir unabhängig und du konzentriert dich einfach nur die Arbeit?

00:21:58: Wie ist es bei dir?

00:22:00: Nein also... Ich schaue schon, dass wenn ich zu drinnen bin was jetzt tatsächlich gar nicht mehr so oft kommt wo ich noch in meinem konzerten Job für eine lange Zeit war und leider in Stickenbüro waren wir vor allem im Winter oder im Hochsommer in Wien in der Stadt gesessen.

00:22:17: War natürlich etwas anderes.

00:22:18: Wobei da war ich auch schon taucherin, habe gesagt hey können wir lüften, können wir Pflanzen reinstellen?

00:22:22: Können wir halt was tun?

00:22:24: Was halt uns die Atmen verbessert weil... Ich komme vielleicht mit weniger Sauerstofflevels zurecht und merke es nicht so, aber wenn ich höre wie meine Kollegen atmen.

00:22:34: Und dann merke ich okay nein das kann man nichts weiter tun.

00:22:39: Das sieht man jetzt hier nicht, aber ich habe da gleich die Balkon-Drohren ganz offen also öffnen und ich hab meistens offen dass der frische Luft rein kommt.

00:22:45: wir haben noch paar Pflanzen stehen.

00:22:47: Ich habe unten viele Pflanzen.

00:22:48: mir ist wichtig auch sich ein Garten hat wo ich halt bin.

00:22:51: Wenn ich auf den Philippinen bin in meiner Wohnung auch drin, also so ein kleines Häuschen.

00:22:58: Auch Pflanzen.

00:22:58: Ich habe einfach draußen einen Balkon wo ich eigentlich dann meistens arbeite und sitze.

00:23:02: Also ich schaue so gut wie es geht In Verbindung zu, sag ich mal zur Natur zu sein im Sinne von eben Lüften oder halt draußen zu arbeiten, zu sitzen Oder eben Pflanzen.

00:23:16: Dann gibt's natürlich auch die Möglichkeit mit Wasser.

00:23:18: Natürlich wäre es cool wenn sie irgendwie ein Becken wohlt Wasser und Wolle doch, wenn ich Fischealgenpflanzen drin sind natürlich die das auch noch mal füttern können in der Luft.

00:23:28: Wenn das so war es natürlich ginge und das ist auch cool zum Anschauen.

00:23:31: Wer schon nett habe jetzt nicht daheim weil ich bin natürlich auch mehr eh im Wasser als zu Hause aber natürlich für Büroräumigkeiten wäre das sicher schon nett.

00:23:41: Aber sowas heisst ich atme ich achte schon auf meine Luftqualität durch den ganzen Tag lang, also so gut es geht natürlich.

00:23:56: Das ist natürlich ein Idealfall.

00:23:57: wenn man nicht in der Stadt wohnt beziehungsweise er sich so aussuchen kann dass sozusagen die Außenluft die Innenluft beeinflussen kann und sich austauschen.

00:24:12: dann muss ich natürlich gleich einen Tipp weitergeben, wem es interessiert was man auch mit kleinen einfachen Maßnahmen machen kann um die Raumluft zumindest zeitweise kurzfristig zu verändern.

00:24:26: Ihr findet auf der Plattform www.meineraumluft.at für Schulen einen Schulleitfaden und generell viele gute Tipps was man einfach noch komplex machen kann, um grundsätzlich die Luft zu verändern.

00:24:42: Wie gesagt, es leben ja viele Leute in den Städten oder haben die Möglichkeiten nicht?

00:24:46: Oder ist das alles zu betoniert rundherum, dass kein Garten oder kein Baum da ist?

00:24:51: Also dann gibt's natürlich auch einfache Mittel.

00:24:55: aber wenn man sichs aussuchen kann und ich raushöre sollte man halt zumindest schauen, dass man viel an die frische Luft geht als Ausgleich natürlich in Verbindung mit Bewegung Was

00:25:06: natürlich auch und das kann ich jetzt auch so sagen.

00:25:09: Ich gebe es auch in meinen Workshops für Unternehmen, auch für Schulen, für Privatpersonen natürlich auch weiter selbst.

00:25:19: also natürlich versucht man zu optimieren wie du sagst Luftqualität Raumluft was geht.

00:25:25: aber dann ist es auch wichtig wenn zum Beispiel die Luftqualitätshundertprozentin einen Raum wird wahrscheinlich eh nie sein.

00:25:36: Wenn ich dann nur hier atme, nur im oberen Brustkopfbereich bringt es mir auch nicht so viel.

00:25:43: Dementsprechend ist es da auch wichtig die zweite Komponentin dazu zu holen und zwar auch mal wenn man atmet

00:25:49: zwischendurch

00:25:49: einmal wirklich tief einzuatmen, tief auszuatmen um die Gesamtellung zu belüften.

00:25:55: Wie geht das zum Beispiel?

00:25:56: Wenn kann ich gerne auch an seine Übungen teilen.

00:26:00: Man kann eine Hand auf den Bauch legen, eine Hand hier legen Und der erste Schritt um richtig Atmen zu lernen, ist einmal sich nur die Unterhand bewegt.

00:26:07: Dass man das Zwerchfell in den Bauchatmung einatmet, zwerchvillatmen und sich wieder Bauch aufbläht wie eine Wassermelone oder Schwangerschaft.

00:26:16: Ich meine habe keine Erfahrung damit aber vielleicht haben wir bei einer... Und sich dieser Hand hier oben eigentlich nicht wirklich bewegt.

00:26:25: Das wäre die erste Kapazität, die wir voll filmen können.

00:26:28: Dann sind die Zwischenrippen muskeln also die Rippen Die können sich auf die Seite bewegen und dann die dritte ist hier oben.

00:26:36: Und dann kann man zum Beispiel mal sagen, okay ich mache alle zwei Stunden, alle eineinhalb Stunden einer fünf Minuten Atempause und atme mach in den drei solche vollen Art-Atemzüge und lass sie wieder raus um bei der Lunge halt komplett zu belüften.

00:26:51: also ich atmende Bauch in die Rippen und dann oben auch durch die Nase möglich macht das jetzt durch den Mund und dann atme ich alles wieder aus.

00:27:03: Man hat ein bisschen einen Wiederholerspferd ein paar Mal.

00:27:05: Das belüftet natürlich auch die Lunge und gibt uns wieder Sauerstoff, macht uns wieder wacher braucht man vielleicht gar keinen Kaffee.

00:27:12: Und da gibt es ganz viele Atemübungen.

00:27:14: aber das wäre so eine Basic um halt auch wirklich wenn man gute Luftqualität hat das auch wirklich ausnützen zu können und generell keine Lunge zu belüften.

00:27:24: Da werden jetzt viele wahrscheinlich innerlich nicken und sagen ja, genau diese Bauchatmung usw.

00:27:30: Das hat man mir schon da oder dort gesagt.

00:27:32: ob jetzt privat beruflich im Sport das ist etwas muss ich mich selber jetzt ansehe oft vergisst.

00:27:43: Ich habe mich vor kurzem wieder daran erinnert, so ein Sidekick gerade.

00:27:47: Ich hab da mit einem Marathonläufer gesprochen also einen der wirklich nicht nur Hobby sondern auch professionell Marathon läuft und der hat gesagt weißt du es sind nicht die Beine die zuerst müde werden sondern die Lunge weil viele Leute soweit oben atmen dass man eigentlich nichts mehr sozusagen richtig durchatmen kann dass sie eigentlich früher K.O.

00:28:14: gibt als die Beinmuskulatur.

00:28:17: und das war für mich so ein schönes Bild, wo ich es dann auch probiert habe jetzt in den letzten Wochen und gemerkt habe wie schwierig das ist wenn man das anders gewohnt ist auf einmal mit Bauchatmung durch dem Wald oder auf der Rindstraße rum zu laufen.

00:28:34: also ja denn den Thema ist sicherlich etwas was mehr Gehör bräuchte.

00:28:41: Du hast ja gesagt, du machst ja eine Seminarekurse.

00:28:46: Wahrscheinlich dieses bewusste Atmen-Ungang mit Stress und Druck.

00:28:52: Eine Zivilisationskrankheit.

00:28:54: gerade jetzt mit neuen Herausforderungen in der Technik, mit KI

00:28:58: usw.,

00:28:59: sind die Leute noch mehr gestresst, noch kurzatmiger?

00:29:02: Also ich kann mir vorstellen das dieses Angebot was du da hast mit Atmung usw.. auch wachsend in Interesse ist?

00:29:13: Ja, total.

00:29:14: Wie gesagt, auch ein großer Anspruch für mich selber.

00:29:17: Also unterdurch bin ich viel auf den Universitäten aber einen großen Anspruch und Organisationen aus dem Erwachsenenbereich.

00:29:25: Ein großer Anspruch für mich selbst ist das wenn uns da schon so schwer fällt unser Wachsenden und wir wissen und vergessen drauf und wissen nicht einmal wie die Atmen funktioniert dann sollten wir es doch eigentlich schon im Kindesalter lernen.

00:29:38: Oder ist das ganz wichtig?

00:29:39: Ich hab das spielerisch durch eben, dass mehr Jungfrauen da sein lernen können.

00:29:44: Und für mich ist es so selbstverständlich, dass die Bauchatmung seit Jahren, wahrscheinlich seit ich vierzehn und sechzehn bin, mein Default-Modus ist also mein Standardmodus.

00:29:54: Das heißt, ich atme hier, ich atmere gar nicht hier!

00:29:56: Also ja natürlich aber... ...ich atme im Bauch.

00:30:02: Für viele, ich war früher auch total sehr konservativ in der Arbeit im Konsultin drinnen und war so ja dieser Atmer- und Breathwork.

00:30:11: Und das ist ja alles spiritueller weiß ich nicht, Bullshit keine Ahnung!

00:30:15: Für mich ist es so dass ich dann wirklich drauf gekommen bin, dass da eigentlich Wissenschaftler hintersteckt und damit kriegt man mich immer mit Fakten.

00:30:22: und was der Körper wiederkörper funktioniert mit dem Nervensystem als auch... für physiologische Reaktionen.

00:30:29: Das habe ich nämlich gemerkt, hey die Atmung ist wirklich so der Schlüssel um mich selber zu regulieren wenn ich wütend bin, wenn ich gestresst bin.

00:30:37: Wenn ich eine Panikattacke bekommen sollte weil die Atmos das einzige was das Nervensystem direkt beeinflussen kann muss wir steuern können.

00:30:45: also da gibt sie den Vargas-Nerv, da geht vom Gehirn in die Lunge runter und die Atmen je nachdem wie wir hier oben atmen ist es unser Fluchtreflex Sympathetisches Nervensystem, was einfach dieser fight-and-flighten-Action und zäbelzantiger will mich jetzt da fangen Modus.

00:31:02: Und in dem leben wir die ganze Zeit!

00:31:03: Wenn wir mit den ganzen Sätzen in diesem Modus leben gibt es Burnout, gibt's Panikattacken, gibt es posttraumatische Stress, Disorder unterschiedliche Sachen.

00:31:13: wenn wir aber mit dem Zerchviel atmen nur diese kleinen Unterschiede regelmäßig und diese Atemübungen machen, sind wir vorwiegend im parasympathetischen Nervensystem.

00:31:24: Im Ruhe-Modus, im Western Digest-Modus.

00:31:27: Und das synchronisieren sich dann mit der Atmung auch die Gehirnwählen.

00:31:31: Da gibt es so viele Studien zu Harvard Business Studies, dass z.B.

00:31:35: Lieder, wenn ich mache viel mit Leadership, bis um zwanzig bis fünfzig Prozent genauere und bessere Entscheidungen treffen, wenn sie mit diesen Atemünbungen arbeiten mit der atmen.

00:31:45: Auch den Nebisies!

00:31:47: Ganz orge Geschichten.

00:31:48: Kommen diese Atemübungen im Freitauchen?

00:31:50: Oder waren sie vom Freitauch und wurden sie dann genommen oder von Yoga?

00:31:54: natürlich auch werden in diesen Extremsituationen angewandt Und dementsprechend ist mir ganz wichtig In die Schulen zu gehen, mit den Kindern viel zu arbeiten damit auch Kinder von klein auf wirklich Die atmen lernen.

00:32:08: Ich war jetzt in einer Volksschule zum Beispiel War mit einer Klasse für eine halbe Stunde Und der Lehrer sagt, die Kinder waren für den ganzen Tag ausgewechselt.

00:32:16: Die waren ruhig, die waren konzentriert... ...die waren harmonisch und die haben das wirklich angenommen.

00:32:23: Und dementsprechend ist es ein sehr starkes Tool und ist eigentlich so simper.

00:32:30: Ja man lernt ja was man als Kleiner lernt.

00:32:34: Das bleibt halt bis ins Erwachsenenalter oft hängen wenn man das mit Freude und gründlich macht In den Schulklassen, das zu üben ist natürlich ein guter Schritt.

00:32:47: Wenn man das noch kombinieren könnte, dass man wieder mehr in den Schwimmverein geht oder schwimmen

00:32:52: konnte...

00:32:53: Ich habe das in Erinnerung, dass immer weniger Kinder schwimmen können im Österreich.

00:32:57: Wenn wir das kombiniert, dass die auch gleich unter Wasser oder mit dem Wasser diese Atmung nochmal bisschen sensibilisieren, dann wäre das ja schon mal ein einfacher und recht guter Start.

00:33:09: Und man schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe Die richtige Atmung und das rettende Schwimmern sozusagen.

00:33:17: Ist natürlich auch für die Erwachsenen ein willkommener Anlass, weil Schwimmer ist durchaus ein leistbarer und auch österreichweit ein gut erlernbarer oder umsetzbarer Sport.

00:33:30: also

00:33:31: Ja, ich bin jetzt grad... Ich mache gerade meine Ausbildung zur Kinderinstruktoren fertig.

00:33:36: Tatsächlich!

00:33:36: Ich komme aus dem Schlimmen auch und jetzt mach'e ich auch diese Ausbildung fürs Freitauchen weil natürlich nicht für die Kinder was angeboten werden möchte weltweit und ich bin da so einer der ersten dieser auch wirklich ein voller Kinderinstrukte ist Die erste in Österreich Und das ist ja mir auch ein großes Anliegen.

00:33:56: bei den Kindern lernen In diesem Freitagbus jetzt nicht nur Freitagen sondern auch Schwimmen.

00:34:01: Freidauchen mit Kindern hat eigentlich nichts mit Freidauchern zu tun.

00:34:04: Das hat mit Schwachs zu tun und das hat mit Wassergewöhnung und Sicherheit zu tun, also eigentlich Wassersicherheit.

00:34:10: Und dann um als Erwachsener, um als Jugender Erwachsenen auch wenn man am Meer ist sicher umgehen zu können und diese Selbstsicherheit zu haben.

00:34:17: Plus wenn sie noch über die Atmung lernen, ist mein Job dann.

00:34:19: Dann Burnout-Prevention, mentale Gesundheit steht dann ja?

00:34:24: Ja da sind gewartet Schlagworte Diese Zeitgeistschlagworte, die Negativen.

00:34:31: Aber es ist halt so, Atmen ist weit mehr als ein körperlicher Vorgang.

00:34:36: Es beeinflusst halt natürlich Gedanken, Gefühle und letztendlich alles zusammen die Lebensqualität.

00:34:45: Und nachdem du das natürlich so bewusst machst um uns jetzt viel über die Atmung und diesen besonderen Sport erzählt hast, vielleicht noch zum Schluss ein persönlicher, dann nennen wir es gleich Deep Dive zu dir.

00:35:05: Tief Luft holen.

00:35:06: jetzt dir die Frage zu stellen was bedeutet das für dich persönlich ist natürlich jetzt irgendwie kontraproduktiv.

00:35:13: aber auf der anderen Seite du musst auch tief luft holen wenn du nicht im Wasser bist.

00:35:17: Also, wann machst du das und was bedeutet das für dich persönlich?

00:35:22: Also Tiefluftholen sind für mich eigentlich zwei unterschiedliche Aspekte.

00:35:29: Wenn man sagt Tief luft, dann denke ich gar nicht aufs Freidauchen.

00:35:33: Lustig!

00:35:33: Ich denke gar nichts an den Wettkampf, ich nehme jetzt einen Atemzug und tauch tief.

00:35:38: Sondern was ich denke wenn ich Tief Luft hole... Ich bereite mich auch etwas vor.

00:35:44: Nehme meine Mut zusammen oder ich bereite, mache mich ready für was auch immer das ist.

00:35:51: Ist es ein Gespräch?

00:35:52: Ist der Job... ...ist es ein Tag kann?

00:35:56: Ist es eine Gespräche mit meinem Partner, was ich vielleicht ein bisschen Angst davor habe?

00:35:59: Ist das eine Reise anzutreten?

00:36:00: Ist etwas Schönes.

00:36:03: also von bis oder eben tief Luft holen wäre auch die Regulation dazwischen einer Pause zu nehmen und durchzuatmen, tief Luft zu holen um sich wieder zu regulieren.

00:36:12: Um sich wieder so entspannen und wieder bei sich selbst anzukommen.

00:36:14: also diese zwei Aspekte sind für mich eigentlich tief.

00:36:17: luftholen

00:36:20: gibt es.

00:36:22: ich mein du hast gesagt du hast eine klassische Kindheit gehabt halt mit Musik Sport und Performance hast du das genannt viel Leistung Und dann hast du dich eben entschieden, deinen eigenen Weg und dein eigenes Ding zu machen.

00:36:39: Das ist natürlich sehr mutig unter Anführungszeichen weil es braucht auch Überzeugungsarbeit.

00:36:46: Ich kann mir gut vorstellen dass wenn man jemanden sagt naja liebe Eltern ich wäre jetzt Tieftaucherin das das natürlich dann auch vielleicht falsch verstanden wird oder halt Sorgen auftauchen.

00:37:01: Gibt es da Menschen und Erfahrungen, die ich da geprägt haben diesen Weg zu beschreiten?

00:37:07: Und ist das rein aus deinen eigenen Mainz hier herausgekommen?

00:37:11: Wüstige Weise.

00:37:11: Niemand aus meiner Familie taucht!

00:37:15: Niemand in meiner Familie hat einen starken Wasserbezug außer ich.

00:37:20: Natürlich so ein bisschen schwimmen, segeln, gauchen aber nicht... Ja, das.

00:37:27: Da ich das schon seit ... kleinen Kind eigentlich mache von selber aus.

00:37:31: Das ist einer der einzigen Sportarten mit Klavierspielen, mit Reiten die für mich selber gekommen sind und ich nicht abgebrochen habe zum Beispiel.

00:37:43: Hat sich das wie so ein roter Faden durch mein Leben durchgezogen und so wirklich selbstständig mit Freitag und wirklich diesen Weg und diesen Beruf gewählt habe.

00:37:52: Ich erinnere mich erst relativ vor kurzem eigentlich erst relativ frizient.

00:37:57: Vorher habe ich immer noch studiert und daneben auch vollzeit gearbeitet neben dem Leistungssport, aber das war für mich gerade einfach weil ich auch sehr gut geworden bin und natürlich auch so mir selber nicht antun wollte und ich in einem Bereich auch schon war mit einundzwanzig.

00:38:17: Das möchte ich mir nicht mehr antun.

00:38:18: Ich werde nicht mehr meiner mentale und körperliche Gesundheit für nichts und niemanden komprimieren und vor allem auch nicht für andere Menschen, weil das ist mein Leben.

00:38:28: Da komme ich wieder auf diese Metapher zurück zu diesem ersten und zum letzten Atemzug.

00:38:34: Natürlich bei gewissen Familienmitgliedern hat es nicht den größten Anklang gefunden oder wurde es nicht unbedingt verstanden aber... Ich wusste, ich mache auf jeden Fall meinen Ding!

00:38:44: Und ich bin nun eine Unternehmerin und ich gehe jetzt nicht nur freitauchen und bin Wettkämpferin sondern ich habe mein eigenes ganzes Unternehmen Leben darum aufgebaut.

00:38:57: Und klassische Kindheit, ja aber auch wie soll ich sagen sehr schwierige Kindheit und da haben wir das halt auch einfach geholfen.

00:39:06: um zu diesem letzten und ersten Natenzug zurückzukommen Wir haben eben unseren ersten natenzug bei der Geburt unseren letzten natenzug wenn wir mal sterben sollten.

00:39:16: und warum machen wir die zeit dazwischen nicht so best unseres leben sondern es ist die einzige Zeit die wir eigentlich haben.

00:39:22: Und da ist nicht genug Zeit, um zu sagen ich lebe jetzt mein Leben für wen anderen oder für... Ich arbeite aber da oben dann in dreißig Jahren tauchen gehen zu können.

00:39:34: Ich könnte übermorgen umfallen oder mir fallen ein Ziegelstein an den Kopf und ich bin immer da.

00:39:38: Dementsprechend der einzige Moment die wir jetzt haben bis jetzt und dementsprechend das zu tun was einem wirklich bewegt und was einen wirklich ruft is so die Essenz weil es kann so schnell einfach sich alles ändern.

00:39:50: Und das hat mir das Freitag gezeigt und auch meine Einstellung dazu, etwas zu machen was noch die Welt bewegt und was wirklich einen Unterschied macht.

00:40:00: Da ist es mir dann relativ nicht egal aber im Sinne von ob da jetzt von meiner Familie welche dahinter stehen oder nicht weil ich weiß dass der Weg ist der mich ruft und

00:40:14: ja der Richtige habe ich den Eindruck selbstbewusste Persönlichkeit.

00:40:20: Ich kann mir vorstellen, dass man auch durch Sport und es muss nicht immer Leistung sein aber einfach nur mal Sport oder Bewegung zu machen das man hier automatisch auch zu einer gewissen Selbstständigkeit also höheren Selbstbewusstheitsgrad kommt und das hilft ja dann auch sich ihm hier und jetzt wie du das vielleicht genannt hast besser zu regeln.

00:40:44: Ich wollte zum Abschluss noch fragen, welche Botschaft du mitgeben möchtest.

00:40:48: Aber ich würde meinen dieses in hier und jetzt Leben mit diesem plakativen Beispiel ist schon die Botschaft eigentlich, die wir mitnehmen sollten.

00:40:59: also Sachen gleich zu beginnen vielleicht auch jetzt gleich nach dem nach dem Interview einmal tief durchzuatmen mit der Bauchatmung dann ist schon mal der erste Schritt getan.

00:41:14: Ja und vor allem nicht zu sagen, dass ein Traum zu komisch oder zu groß oder wie auch immer ist.

00:41:22: Das wirklich auch so anzugehen, wenn er etwas wirklich will, wenn der Bauch und das Gefühl wirklich sagt ich möchte, dass es ruft mich dann das wirklich anzugeben zu versuchen weil so mein Motto ist if I never try and ever know und etwas nichts ausprobiert zu haben und nichts zu wissen was wäre denn?

00:41:40: Flimmers, als wenn man es eher probiert hat und dann zu wissen na was ist nix oder ja das ist etwas.

00:41:46: Genauso wie auch mit dem ich spreche auch gern beende ist so auch mein Motto ist non limit.

00:41:53: Non-Limit war diese Disziplin beim Freitauchen mit dem Schlitten in Tiefe zu fahren um wieder raufgefahren zu werden.

00:41:59: aber damit hat's gar nicht zu tun es hat damit nur Limit in Erfahrungen Erlebnissen Emotionen.

00:42:05: was kann ich fühlen?

00:42:05: Was kann ich erleben?

00:42:06: Und was kam mein Körper und mein Geist?

00:42:09: Und das kann man auch sehr gut ohne Freidauchen, aber natürlich mit Freidauchern.

00:42:13: Aber auch über die Atmen, über einfach im ganzen Leben auslöten und das noch einmal so eine Anekdote zu mitgeben.

00:42:22: Ja wir sind leider sozusagen deutlich über der Zeit.

00:42:30: Ich habe das bewusst so ausgesucht von dem Fragenumfang her wenn ich mir sicher war hören und sehen das auch die Zuseherinnen und Zuhörerinnen nicht nur etwas fachlich mitgeben können, um nachzudenken sondern auch persönlich.

00:42:47: Und wir sind jetzt im Sommer.

00:42:51: es ist hoffentlich für den meisten eine etwas ruhigere Zeit sozusagen auch mehr Zeit für dieses längere Interview und noch mehr Zeit um hier sich zu inspirieren.

00:43:02: also in diesem Sinn nochmal herzlichen Dank.

00:43:06: Du hast uns gezeigt, wie man mit Atmen, Körper und Geist in Ruhe bringen kann.

00:43:14: Wer Interesse an Deiner Arbeit, an Deine Leistungen, an deinem Sport hat vielleicht auch an Deinem Angebot als Konsultant den Link findet ihr alle im Begleitex zu diesem Podcast.

00:43:29: Und natürlich wer es schneller haben will der springt auf Google Oder geht in eine der KI-Suchtdienste und findet dich natürlich sofort.

00:43:37: Inklusive einige sehr spannende Interviews, wie ich gefunden habe auch mit dem Red Bull Magazin?

00:43:44: Ja stimmt!

00:43:46: Ja freue mich auf jeden, der mich kontaktiert.

00:43:49: Wo auch sehr schöne Fotos noch dabei sind von dir im Wasser muss man auch dazu sagen um jetzt vielleicht das Visuelle anzusprechen.

00:43:56: Dankeschön ja gibt es natürlich auch überwältigende Unterwasseraufnahmen, die dabei entstehen.

00:44:03: Das ist schon sehr cool.

00:44:05: Fein!

00:44:06: Dann nochmals vielen Dank und atmen Sie tief durch und denken Sie daran, gesundes Raumklima ist kein Zufall.

00:44:15: Bis zum nächsten Episode von ONFIFT GIM EHR, dem Videobodcast der Plattform eine Raumluft.

00:44:20: Einen schönen Tag noch, ihr Peter Scala.

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